Freeware sicher downloaden

Gefahren abwenden beim Download von kostenfreien Tools.

✓ TÜV-geprüft und zertifiziert

✓ persönliche Beratung

✓ praxisorientierte DSGVO Umsetzung

Das Internet als kostenfreie Downloadwelt

Über das Internet lassen sich viele kostenlose Softwares installieren, die immer wieder benötigt werden.

An sich ist die sogenannte Freeware eine wirklich tolle Sache. Sie erhalten die gewünschte Software und das auch noch völlig kostenfrei. Hört sich doch perfekt an oder?

Doch die Wahrscheinlichkeit sich beim Download Viren oder andere eine Maleware einzufangen, ist hoch, was eine erhebliche Menge an Kosten und Ärger verursachen kann.

Um eine Freeware sicher downloaden zu können, müssen einige Maßnahmen befolgt und auf diverse Schritte geachtet werden. Diese werden wir Ihnen im folgenden Beitrag nahebringen, um kostenfreie Softwares auf ihre Vertrauenswürdigkeit zu prüfen und Schaden zu vermeiden.

Wie erkennen Sie seriöse Softwares?

Wenn Sie eine Software suchen, sollten Sie immer darauf achten, dass diese Software bei der Internetseite des Herstellers bereitgestellt wird.

Diese befindet sich jedoch oftmals weiter unten in den SERP, also in der Trefferliste von Google.

Viele machen den Fehler, die erstbeste angezeigte Seite für den Download zu nutzen.

Durch die Herstellerseite lässt sich schnell herausfinden, ob die Seite und die zu downloadende Software seriös ist oder nicht.

Die investierte Zeit lohnt sich um möglichen Schadsoftwares, die durch die Manipulation der Freeware mit heruntergeladen werden können, zu entgehen.

Aufpassen sollten Sie vor allem bei beliebten Angeboten.

Besonders beliebte Applikationen werden häufig von Hackern benutzt, um manipulierte Softwares unter die Menschen zu bringen und personenbezogene Daten zu stehlen.

Software überprüfen

Ähnlich wie bei Daten lässt sich auch die Integrität von Softwares überprüfen. Das bedeutet, es kann Auskunft darüber eingeholt werden, ob an der Software irgendwelche Veränderungen vorgenommen wurden.

Die Veränderung äußert sich zum Beispiel in der Implementierung einer Schadsoftware. Die Prüfung der Integrität wird durch die Nutzung von sogenannten Hashfunktionen durchgeführt.

Ablauf der Hashverifikation

Mithilfe eines Algorithmus kann eine bestimmte Eingabe, zum Beispiel ein Text oder ein Softwarepaket, in eine kürzere Ausgabe umgewandelt werden.

Ein Textfeld mit dem Inhalt „Datenschutz ist wichtig“ wird also in die kryptografische Hashfunktion „bh7f5v3t“ umgeformt. Das hat den Vorteil, dass egal was am ursprünglichen Text geändert wird, eine völlig neue kryptische Zahlen- und Buchstabenkombination entsteht, egal wie klein diese Änderung auch ist.

Das gleiche Vorgehen kann wie oben schon erwähnt auch bei einem Softwarepaket durchgeführt werden. Hierfür wird ein Hashalgorithmus genutzt. Dadurch wird für die Software eine Prüfsumme oder ein Hashwert vom Softwarehersteller generiert. Bei Microsoft wird Ihnen mittels Sicherheitsupdates und Patches dieser Hashwert zur Verfügung gestellt.

Um nun die die Vertrauenswürdigkeit und Originalität der Software zu prüfen, verwenden Sie genau diesen Hashalgorithmus. Vergewissern Sie sich, ob die errechnete Prüfsumme mit der des Herstellers übereinstimmt. Wenn ja, wissen Sie, dass die Software nicht manipuliert wurde, und können Ihr vertrauen, denn die Integrität ist gegeben.

Die Software wurde verändert, wenn sich ein abweichender Wert zur Prüfsumme des Herstellers ergibt. In diesem Fall sollten Sie sich zweimal überlegen, ob Sie diese Software auf Ihren PC herunterladen möchten.

Mögliche Algorithmen

Der sogenannte MD5 Hashalgorithmus wird im Normalfall zur Prüfung einer Software verwendet. Um diesen Nutzen zu können wird eine Anwendung benötigt. Mithilfe dieser lassen sich MD5 Prüfsummen errechnen und somit die Integrität der Software prüfen.

Diese Anwendung wird bei Microsoft zum Download bereitgestellt. Andere Hashalgorithmen wären zum Beispiel SHA1 oder SHA256.

Unterschied zwischen Freeware und Shareware

Beim Download einer Freeware können Sie sich sicher sein, dass Sie das Programm kostenlos und vor allem uneingeschränkt nutzen können. Diese können auch schon vorab auf Ihrem Computer installiert sein.

Dies ist zum Beispiel bei einigen Microsoft-Programmen wie Internet Explorer oder Windows Media Player der Fall.

Bei Endgeräten von Mac wäre dies zum Beispiel der Internetbrowser Safari.

Beim Download einer sogenannten Shareware existiert allerdings ein gravierender Unterschied, welcher nicht außer Acht gelassen werden sollte. Diese können nämlich anfangs auch oft kostenlos genutzt werden. Der Fokus liegt hierbei auf das Wort „anfangs“.

Die kostenlose Nutzung ist oftmals auf eine bestimmte Anzahl von Tagen begrenzt, quasi zum Test. Nach Ablauf dieser Zeit können Sie die Shareware lediglich mit eingeschränkten Funktionen und im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr nutzen. Falls Sie das aber möchten, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Vollversion zu erwerben.

Fazit

Achten Sie beim Download einer kostenlosen Software im Internet auf die erläuterten Maßnahmen und seien Sie so vorsichtig wie es nur geht.

Wichtig ist, die Software ausschließlich von seriösen Quellen zu beziehen, um Viren und Trojanern keine Chance zu geben.

Nutzen Sie Anwendungen, die die Integrität des Anbieters aufdeckt und Ihnen Prüfsummen zur Verfügung stellt.

So lässt sich eine Veränderung der Software und eine mögliche versteckte Maleware am einfachsten ermitteln.

Vorheriger Beitrag
Datenschutz im Internet - der digitale Fußabdruck
Nächster Beitrag
Datenschutzverletzung: Bußgelder mindern & Abmahnungen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
Menü
Beratung
Telefon
Beratung Pop-up
Datenschutzerklärung

Hiermit erteile ich meine Einwilligung, ein Angebot per Mail über die Dienstleistung von www.immerce-consulting.de zu erhalten. Dies kann ich jederzeit widerrufen.
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.

Telefon:

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.: 08:00 - 17:30 Uhr